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Rezension „Morgen bin ich tot“

Aktualisiert: 16. Jan. 2023


 


ein Thriller von Susanne Seider



Genre: Thriller

Lesealter: Meiner Meinung nach ab 16 Jahren

Verlag: indipendently published — Seitenzahl: 368 Seiten

1. Auflage: April 2022

Meine Meinung ist frei, unabhängig und unvoreingenommen.


Klappentext


Monatelang hatte Eric seinen Tod geplant. Doch plötzlich wollte er nur noch überleben.

Die Welt von Flugbegleiterin Alexandra liegt in Scherben, seit ihr Ehemann Eric bei einem Bootsunglück in Singapur ums Leben kam. Doch als Alexandra ein Telefonat aus Thailand für ihren Nachbarn annimmt, hört sie fassungslos Erics Stimme am anderen Ende der Leitung. Als sie etwas sagt, legt der Anrufer auf. Getrieben von der Angst, dass Eric seinen Tod nur vorgetäuscht hat, fliegt Alexandra nach Bangkok, um ihren Mann zu suchen. Die einzige Spur ist Uwe, ein deutscher Aussteiger, aus dessen Lokal der Anruf kam. Obwohl der behauptet, Eric nicht zu kennen, heftet sich Alexandra an Uwes Fersen und gerät dabei in ein finsteres Milieu, das hinter der glitzernden Fassade Bangkoks pulsiert. Immer mehr ahnt Alexandra, dass ihr Ehemann nicht der war, für den sie ihn gehalten hat, und dass sie alles opfern muss, um sich Eric entgegenzustellen.



Meine Meinung


Ok: Was. War. Das. Bitte? Wow!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Mir ist klar gewesen, dass wahrscheinlich nichts so ist, wie es zu Beginn den Anschein hat, aber damit habe ich am Ende dann doch nicht gerechnet.

Aber von vorne: Ich bin ohne Erwartungen an das Buch von Susanne Seider gegangen, ich kannte sie als Autorin vorher noch gar nicht. Der Klappentext klang interessant und ich hab einfach gleich am Erscheinungstag mal drauf los gelesen und was soll ich sagen – an diesem Tag habe ich gleich 60% des Buches verschlungen, was glaube ich für sich spricht.

Ich liebe den leichten Stil der Autorin und ihre Art Gefühle zu transportieren. Das hat mich wirklich total angesprochen und mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Der einzige Schwachpunkt war für mich persönlich an der Stelle, als Alexandra Johnny gefolgt ist, das kam mir etwas flach rüber und ich habe mich als Leserin schon gewundert, weshalb sie jetzt unbedingt einem offensichtlich bedürftigen Jungen hinterherrennt, wo sie doch aktuell ganz andere Probleme haben sollte. Aber sei es drum, das ist am Ende dann wieder wett gemacht worden. Die Auflösung hat mich ziemlich überrascht, damit habe ich nicht gerechnet!

Die Autorin beleuchtet die dunklen Seiten von Thailand, die man so als „Normalo“ nicht unbedingt zu sehen bekommt. Sehr erschreckend und beklemmend, wenn man sich das mal so durch den Kopf gehen lässt. Sie hat dieses sensible Thema extrem gut eingefangen, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt nicht abgeholt gefühlt. Die Umsetzung ist sehr gut gelungen.

Alles in allem: Ein sehr lesenswertes Buch und für mich persönlich aktuell unter den top five für 2022.







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