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Rezension „Als wären wir ich“


 


Ein Buch ohne Titel. Ohne Impressum. Nur mit einer Widmung.


Für Anna.


Doch wo endet die Realität? Wo beginnt die Fiktion?




Genre: Fantasy — Lesealter: Meiner Meinung nach ab 16 Jahren

Verlag: SadWolf Verlag — Seitenzahl: 396 Seiten

1. Auflage September 2020

Das Buch habe ich vom SadWolf Verlag und Yvonne Orrego als Rezensionsexemplar erhalten, wofür ich mich herzlich bedanke.

Meine Meinung ist frei, unabhängig und unvoreingenommen.


Klappentext


Wie unterscheidet man Realität und Fiktion, wenn beides gleichsam real und fiktiv erscheint? Das Leben der Studentin Anna gerät aus den Fugen, als sie auf einem Dachboden ein Buch findet, welches ihr gewidmet ist. Die Hauptfigur hat denselben Namen wie sie und auch ihre beste Freundin Lotte taucht in dem Buch auf. Je mehr sie darin liest, umso mehr scheint es ihr als würde sie Teil der Geschichte des Buches, bis beide Welten sich vermischen. Doch das ist nicht das Schlimmste: Als sie aufhören will zu lesen, merkt sie, dass sie in der Geschichte, die sie liest, gefangen ist. Um aus den verstrickten Realitäten zu entkommen, muss Anna das Geheimnis des Buches enträtseln.


Meine Meinung

Ich bin quasi eine Binge Readerin. Ich beherrsche die Gesamterfassung eines Textes mit ein bis zwei Blicken darauf ziemlich gut. Und trotzdem weiß ich am Ende immer im Detail, worum es in Geschichten geht – aber Als wären wir ich ist anders. Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen, das ist nichts, was man zwischendurch lesen kann oder sollte, denn es ist besonders. Man muss wirklich aufpassen, dass man sich nicht genau wie Anna vollkommen in der Geschichte verirrt. Doch die Autorin hat es richtig gut geschafft, dass das gar nicht passiert, wenn man die Geschichte mit der gebührenden Aufmerksamkeit liest.

Dieses Buch ist anders. Besonders. Skurril. Ein bisschen erschreckend.

Der Schreibstil der Autorin ist für mich ohnegleichen, er ist richtig gut und sie versteht es geschickt durch die Geschichte zu leiten. Die Umsetzung der Idee ist ebenfalls sehr gut.

Am Anfang fiel es mir sehr schwer in die Geschichte reinzukommen. Da waren zu viele Hä’s für mich. Gerade zum richtigen Zeitpunkt schafft es der Plot aber die Kurve zu kriegen, bevor man unter der Last der Verwirrung völlig zusammenbricht. Auch hier: Meisterhaft.

Alles in allem kann ich sagen: Ein sehr besonderes Buch. Ganz gleich wie skurril ich es stellenweise fand, könnte es eines meiner Jahreshighlights werden.



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